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Ist Transformation tatsächlich erfahrbar?

Rationalität - Logik ≤ Intuition - Herz

In diesen Zeiten hört man oft vom Thema der Transformation. Noch vor Jahren in den 'Schub'-laden der mystischen Esoterik abge-'schoben', ist es heute vielen Menschen bewusster denn je, dass naturgemässe Entfaltung und Entwicklung sich völlig konträr der offensichtlichen Selbstzerstörung bis hin zu Vernichtung verhält vor allem in der eigenen Person.

Disharmonien fördern statische Zustände, in denen lebenswichtige Momente zum Stocken kommen, wo hingegen der dynamische Lebensfluss eher über Harmonien erreicht wird. Sicherlich haben beide duale Seiten einen gewissen Anteil und Platz im Alltag, ja sogar den Anspruch als Treibstofflieferanten für Wünsche.

Doch aus der Notwendigkeit heraus sollte ein bewusstes Fortschreiten angestrebt werden. Simpel ausgedrückt ent-'wickelt' sich das Individuum von seinem Kern ähnlich, wie der Samen im Boden, der aufbricht und ein Pflänzchen entfalten lässt, wie es uns im Zeitraffer in Erinnerung ist. Aus dem Kern heraus findet Kommunikation statt - ob beim Atheisten oder Gläubigen. Wünsche werden empfangen, Konzepte folgen, die sie ablehnen oder strategisch auf Umsetzungskurs bringen.

Die Frage lässt sich stellen, wie das Gefäss geformt ist, aus dem der Impuls für unsere Reflektionen zur Wunschkreierung stammt, der den Charakter unseres Herzen bildet und sich wie das entspringende Pflänzchen aus dem Kern beschreibt. Für jenes Gefäss sind alle Bestandteile bereits lange festgelegt, ob zerbrechlich oder stark und zwar durch uns selbst.

Die Qualität des Klangs, welches das Gefäss vibrieren lässt in Form von Informationsaustausch, was gleichzeitig dessen Charakter bildet, entscheidet, wie die Ausformung und Konditionierung im Laufe des Lebens gestaltet wird.

Sicherlich komme ich stets wieder und wieder auf den Grundsatz von Immanuel Kant zurück, der da sinngemäss die Spiegelung von Selbsthaftigkeit bzw. -losigkeit in Bezug des Erstrebens universaler Maxime durch vernunftbegabteste Wesen beschreibt. Es bedarf das Beschreiten von Stufen zur Vertrauensbildung, um eigene Ansprüche erstmal zurück zustellen, damit andere in erster Linie von unserer energetischen Vorschussvergabe profitieren können.

Das heisst, dass im Reifeprozess eines jeden Menschen die Option angelegt ist, Rat annehmen zu erlernen, so dass sich ein, durch Absetzen eines autoritär abgesicherten Vertrauensbildungs-Kondensat, Wunsch nach entsprechender Kommunikation niederschlägt, die nach Verbindung mit einem geistigen Gegenüber sucht.

Einmal ein Signal abgesendet wird es uns entweder wieder begegnen oder mit aufmodellierter Information an und für uns zurückgesendet. Dazu haben wir uns Transportmedien erschaffen, die uns zur Erleichterung verhelfen, das zu verstehen, was auf uns ausstrahlt und einwirkt - ob als Talisman, eines Glücksbringers, eines Rituals oder Gebets.

Wahrnehmungen unterscheiden sich und je nach dem, inwiefern wir eine multidimensionale in den offensichtlich nur drei vorhandenen Dimensionen , - einschliesslich Raum-Zeit-Kontinuum akzeptieren, sei es durch Ideen, Träume, Meditationen oder anderen Motivationstransmittern wie Medien in Form von Filmen, Schriften oder Musik, kann sich das zu anfangs beschriebene Gefäss entsprechend formen, entfalten - den Grundton justieren, auf dem die Kommunikationsbasis weiter und weiter ausgebaut wird.

Ähnlich einem Gummiband werden die Themenvariationen, die auf uns einwirken und im besten Fall von uns beobachtet werden, weit ausgedehnt und so kann es zu Interferenzen kommen, sprich zu Informations-Überlagerungen, wo verschiedenste Themen durch unsere ständig erfahrende und reflektierende Biographie auf eine Synchronisation hinauslaufen, die alle Differenzen mit einbezieht und mit vertrauensbasierendem Zeitverlauf einen gleichschwingenden Einklang aller Interferenzmuster erreicht.

Mit dem haben wir unsere Mühe, denn bei dem einen ist ein Ablöschen oder besser Ausstieg über den kognitiven Substanzbereich eher erreicht, als bei einem anderen, der längst noch folgen mag, wo eben für andere längst Schluss ist. Wem geben wir Aufmerksamkeit, wie oft wiederholt sich das?

Im Brennpunkt einer daraus resultierenden Kraft mit der Bezeichnung 'Intuition' steht die Öffnung des Tores aus der Logik heraus, nach der wir oftmals rationell handeln im Alltag. Das bedeutet, dass wir Informationen empfangen bereit werden, die oberhalb der Logik angesiedelt sind, wobei das als ein erster, kurz angedeuteter, Fortschritt anzusehen ist, denn auf diesem Wege schaffen wir uns die Möglichkeit, tiefere, subtilere Resonanzverhältnisse wahrzunehmen, die über unsere alleinige Person im täglichen Dasein hinweggehen.

Die geistigen Strukturen unserer Gattung und Population sind unter der Terminologie und des Standes eines mit uns harmonierenden und beheimateten Sonnensystems derzeit so angelegt, dass wir komplex-logische Verständnisinhalte anvisieren im Vertrauen der Entwicklung und Entfaltung unseres eigenen Erkenntnisprozesses.

Da der Informationsfluss in der angesprochenen Zeitqualität via Auswertung und Verarbeitung der dreidimensionalen Verdichtungsstufe auf unser individuelles System sublimiert wird, können wir wiederum in dem Mass entsprechend reagieren, agieren, fragen oder antworten, wie wir an unserem eigenen Entwicklungsweg beteiligt sein wollen.

Wenn man den Körper nicht nur als eine durch den Zufall zusammengestellte materielle Bausteinverkettung betrachtet, die sich nur aufgrund Darwin'scher Evolutions-Verlinkung ( - wobei noch zu beweisen wäre, dass eine solche überhaupt existiert -) zu Bewusstsein mutierte, sondern ihn dadurch auch über den allgemein akzeptierten physisch-energetischen als einen Lichtkörper betrachtet, wie die Wissenschaft zweifelsfrei durch Aussendung von Photonen aus den Zellen feststellte, dann ist es ein leichtes anzunehmen, dass der Tod auf jener letzteren Ebene nicht wirklich existiert, da auch hier der Energiefluss weitergeht.

Diese Entfaltungsoption in unserem menschlichen Dasein ist uns gegeben als ein Transformationsvorgang. Das gesamte Interagieren kosmischer Abläufe, in denen alle Lebewesen, ja sogar wir mit unserem bescheidenen Leben, energie-spezifisch integriert sind, darf betrachtet werden, wie eine Art Kreation von Entfaltungsmodalitäten, in der amorphe Seins-Zustände der Materie eine Ordnungsgrundlage bieten - nicht aber aufdrängen.

Wissensaustausch via zuvor angesprochenen Kommunikationsmedien bilden, durch eine vorauseilende Wunschveranlagung bzw. -erlangung, authentische Erfahrungssequenzen, die es benötigt, damit Kopf- / Herzfrequenzen synchronisiert und gleichstimmig dem multidimensionalen und uns natürlichen Potential kompensiert werden können.

Wir lieben das, was wir verstehen!

In einer Kleinkinder-Spielgruppe ist das gemeinsame Klatschen in die Hände sowie Hoch- und Runterlallen der Tonleiter als Harmonielieferant ausreichend. Für den Erwachsenen ist es das bei weitem nicht mehr.
Sobald nun bei entsprechender Herzöffnung das zuvor erfahrene Wissen oberhalb jeglicher Logik im Resonanzaustausch wahrgenommen werden kann, ist auch eine höhere Form von Liebe möglich, die bis hin zu einer Person gipfelt, dessen Ursprung sich nicht mehr in der Materie finden lässt; als der Kreator oder Schöpfer bekannt und als das 'Allgute' seit frühesten Zeiten bekannt ist - Gott -. Mit Ihm liebevollen Austausch zu haben, lässt alle Logik entschwinden und ist einer aufgrund absoluter Herzöffnung basierenden transzendentalen Gnade erklärbar, wobei sich Transzendenz nicht mehr über unsere Sinne nachvollziehbar erklären lässt.

Der Auslöser zu einer derartigen Verständnisform liegt im Vertrauen - das Endstadium der menschlichen Entfaltungs-Charakteristik.
Grosse Weise in der Erdgeschichte sind dem nachgegangen und lebten diese hohe Form von Wahrnehmung im Gebet.

In welcher Art von Gebet und mit welcher Kraft formen wir individuell, wenn überhaupt, nun ein Gebet, eine Bitte, um WAS zu erreichen(?), welche & wessen Gebete erhört Gott(?), oder Dein Talisman(?) mit welchen entscheidenden Auswirkungen auf Dein Leben?

An dieser Stelle sollte eigentlich das Thema 'Transformation' beginnen, denn nachdem wir unsere eingeengte Erfahrbarkeit in der Materie dehnen können in einem Bereich, der für die Ursache und dem Ordnungsprinzip des Universums, allen Lebens verantwortlich ist, wäre es an der Zeit, auf die Vertrauensstufung bis hin zur höchsten göttlichen Liebe, getragen durch transzendentales Wissen, aufmerksam zu machen.

Als Stichwort möchte ich es dabei belassen, die heilige Schrift mit dem Namen 'Saranagati' von Srila Bhaktivinoda Thakura zu erwähnen, in der dieser Stufenprozess in Form von Liedern niedergeschrieben ist. Je mehr wir erfahren wollen, desto geformter wird dementsprechend unser Gefäss - das Herz. Je intensiver das selbstlose Gebet oder das Gebet in Form von Selbstlosigkeit formuliert wird, desto höher ist der transzendental-selbstlose Nutzen gegenüber unserem ständig anwesenden Schöpfer.

Dieses Thema ist meiner Schwester Tanja gewidmet, die mich inspirierte, das Unaussprechliche wiedermal zu versuchen, in Worte zu fassen. Gelingen kann mir das, für jeden angemessen, sicherlich nie.

PS.
Transzendentale Themen sind rein gar nicht mit Logik zu verstehen. Der Weg zum Thema mag sich noch durch Logik erschliessen, aber nicht mehr der Inhalt. Nun gibt es "ganz bestimmte Leute", die meinen, sie wären soooo auf der Herzebene, sind aber dabei dermassen rational gesteuert, dass sie Herz und 'Ratio' verwechseln; können sich dann schliesslich nur soweit herzöffnend verhalten, wie ihre 'Ratio' es zulässt. Das nennt man 'blockiert durchs Ego'... 'Herz' kann sich dann absolut nicht wirklich dem -Jetzt- öffnen, in dem Ursprung 'unpersönlich' wie auch 'persönlich' anwesend ist. Wer mit seiner 'Person' persona - Maske) halbwegs im Reinen ist, kann sich dem öffnen; die Begnadigung kommt jedem weitherzigen Menschen zu Gute - Verschliessen ist Verneinen... und der Irrglaube, mit dem Herzen sehen zu wollen und dann doch nur Verneinen mit dem Ziel, rational-nichtverstandenen Gefühlsstimmungen zu überspielen, ist Heuchelei... Liebe Tanja
Im Grunde unterscheiden wir uns nicht, nur die Intensitäten und der Gehalt von gefühlter Wahrnehmung sind verschieden...

Carpe diem (nicht im hedonistischen sondern epikureischen Sinne)

31.10.15 08:28

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