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Woran erkennen Sie, dass Sie sich nicht mehr ...

Woran erkennen Sie, dass Sie sich nicht mehr auf die Arbeit/ das Thema/ den Auftrag/ den Inhalt/ die Situation fokussieren, sondern Gefahr laufen, sich in „philosophische, spirituelle Gedankengänge zu verlieren“? Welche Strategien wenden Sie an, um sich auf die Arbeit zu fokussieren?

Um der Aufgabenstellung gerecht zu werden, komme ich nicht drum herum, etwas tiefer in die Materie einzusteigen, um mich genau zu jenem Punkt hinzuarbeiten, der die Lösung eruieren wird.

In einer dualen Welt sind wir stets dazu aufgefordert, uns für eine Seite der Polarität zu entscheiden, in der wir leben. Seltener enthalten wir uns der Meinung oder sind einer Situation, die uns betrifft, gleichgültig.

Was trifft für wen zu?

Die Tendenz zur Ignoranz zu neigen beginnt damit, inneren Protest oder Widerstand als Treibstoff nach aussen so zu leben, so dass es eher den Anschein eines neutralen Verhaltens signalisiert. Versteckte Gleichgültigkeit unter dem Deckmantel der Neutralität in Form von Ignoranz hat seine Ursache schon in der Kinderstube, in denen sich Neurosen zementieren.

Gleichzeitig kann auch hier der Grundstein für das duale Reziprok gelegt werden, was für Vernunft steht. Welcher Bereich hierbei sich herauskristallisiert oder bedient wird im Verlauf des Lebens hat etwas mit kognitiven Möglichkeiten des Einzelnen zu tun, was wiederum sein Kollektiv finden wird.

Da die Philosophie für Wahrheit steht, lässt sich leicht erkennen, inwieweit der geprägte Charakter durch Neurose oder Vernunft getränkt ist. Das Rezept und die Lösung wäre ein Spagat im Leben, seine bewusst gelebte Wahrnehmung naturgegebener Spiritualität für den Arbeitsprozess auszublenden, in einer Umwelt, die gekennzeichnet ist durch die oben beschriebenen Mechanismen verdeckter Neutralität.

Wen dienen wir mit dem, was wir tun oder was unterstützen wir kausal mit welchen weitreichenden Folgen. Kann das unwichtig sein?

Geo-strategische Evolutionsbedingungen lassen kaum Spielraum im geistigen Alltag der Vergänglichkeit, der durch Beruf und Berufung gemeistert werden möchte zumindestens nicht in der Zeitqualität der terminologischen Radiation, unter der unsere unterworfene Galaxie uns in unserem Sonnensystem auf unserem Planeten die kollektive Mentalität definiert und diktiert. Ausbruch aus diesem chaotischen Zustand heisst Kosmos (Ordnung).

Doch wo bleibt hier das Individuum?

Der angesprochenen Spagat muss demnach akzeptiert und vollzogen werden, damit das Berufsleben sowohl im Hierarchie- als auch Teamarbeit funktioniert und somit bin ich an der dritten Disziplinierungsphase angekommen, die für genau mein individuell einzigartigen Lebensweg vorgesehen und auf sonst keinem anderen anwendbar ist.

Das musste ich bis hierhin erstmal lernen.

Der Leitsatz, der mein Leben mitgestaltete, „jeden so zu behandeln, wie ich gern selbst behandelt werden möchte“, muss demnach in den privaten Sektor abgeschoben werden, so wie es mittlerweile für Glauben und Ritual sowie Krieg und Frieden, Empirik und Spiritualität gilt, denn die Behandlung, welche ich voraussetze ist eine hoch ethisch-humanitäre. Diese grenzt ursprungszentriertes Bewusstsein niemals aus sondern integriert es.

Einzig allein die individuelle Realisation reflektiert die qualitative Umsetzungstaktik des Betroffenen, die unter gegebenen Bedingungen den Weg durch und aus dem Leben synchron und authentisch bestreitet.

Selbstbetrug und –verwirklichung symbolisieren dabei die scharfe Schneide, auf der wir alle balancieren, bewusst oder gar mehrheitlich unbewusst. Daher wird sich zukünftig die Art des Spagats in eine besondere Form von Entsagung niederschlagen, um der vorgegebenen Aufgabenstellung gerecht zu werden, die sich darin ausdrückt, einen gewissen Erkenntnisstand abzuliefern.

Dieser beinhaltet ein Warnsystem zu integrieren, um im stereotypen Arbeitsprozess frühzeitig signalisiert zu bekommen, nicht in Gefahr zu laufen, sich in „philosophische, spirituelle Gedankengänge zu verlieren“.

Die „Strategie“ der Entsagung beruht im Moment der „Arbeits-/ Thema/- Auftragsannahme“ ... auf bewusstes Erinnern an meinem mir geschenkten Disziplinierungsfaktor, meinem natürlichen Neigungspotential der Wahrheitssuche in der Art und Ausführung beruflicher Möglichkeiten zu vertrauen, das bereits akzeptierte Voraussetzen im Gegenüber zu finden und zu fühlen.

Wie mir das gelingen wird, muss sich erst zeigen. Ob es mir gelingt, kann ich noch nicht real einschätzen. Mit Sicherheit benötige ich Hilfe!

25.8.16 17:11

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