Back To My Roots

Auswanderer, Flüchtling, Suchender... vor 14 Jahren machte ich mich auf dem Weg

Ein paar Gedanken dazu...

Möge man mir erlauben, kurz ausholen zu dürfen, denn das erscheint mir notwendig, da meine entscheidenden Fragen nicht unbedingt mit ein paar Sätzen zu beantworten waren/sind.

Meine Realisation beruht auf Erfahrung, Glaube hat stets etwas mit Intuition gemischt mit Wissen/Erfahrung zu tun. Glaube kann Illusion bedeuten und doch ist es für den einzelnen der Weg; eben halt woran er glaubt.

In meinem Fall gehe ich noch ein Stück weiter. Erst wenn ich über Bestätigung/Erfahrung oder auch Resonanz via empirischen Wissens gegenüber meiner Intuition/Wahrnehmung verfüge, kann ich an diesbezügliche Komponente glauben.

Der Vergleich hinkt, dass Glauben Nichtwissen bedeutet!

Es würde mir eher Energie entziehen, blindlings aus einem Wunschdenken heraus, was sich oftmals konträr der eigenen Intuition definiert, an irgend etwas künstlich zu glauben, als das es mit Beziehung und schlussendlich Erfahrung demgegenüber reflektiert/gefühlt werden kann.

Aufmerksamkeit bedeutet alles im Leben, selbst, wenn die nicht ständig für alles und jeder Situation vorhanden ist, belegt sie unser jeweiliges Handeln, was kausal (=reaktionsbedingt) Folgen hat auf unser Leben - mal schwächer, mal stärker.

Nun gibt es Abkürzungen im Leben, an gewisse Ziele zu kommen aber auch Umwege bzw. 'gängige' Wege, die man halt so kennt.

Das mag Dir alles ganz klar sein und doch ist die Aufmerksamkeit der Grundbaustein für Ernsthaftigkeit für alles. Je sensibler und feinfühliger wir wahrnehmen, um so mehr erschliesst sich unserer Wahrnehmung/-werdung. Das wiederum KENNT KEINE GRENZEN!

Was soll das heissen?!

Es geht auf unser Dasein zurück, auf den Sinn unserer Identifikation in jedem Moment. Sind wir ein dienender Organismus auf einem viel grösseren und ist dieser wiederum in einem hierarchisch höheren Organismen-Feld integriert? Hat das Folgen auf mich und dem Organismus in höchster Instanz?

Vieles erschliesst sich uns nicht, während wir eingespannt sind im Leben - in Verantwortungen, Verpflichtungen und Emphatie oder in Trägheit/Ignoranz und Intoleranz...

Für alle lebensentscheidenden Momente, die oftmals erst im Unbewussten beginnen - soll heissen, dass wir unsere Wünsche in der Ausgangssituation nicht unbedingt mit der Tragweite vorausblickend entwickeln, mit deren Eigendynamik über den Wegeinschlag bereits entschieden wird auf einer Ebene, die wir nicht unbedingt mit auf dem Zettel haben.

Jyoti ist das ewige Licht im unendlichen Raum, welches alles durchdringt. Die Quelle ist der Ursprung, lassen wir mal offen an dieser Stelle, ob persönlich oder unpersönlich. Der Bereich im unendlichen Raum, der den Anschein eines gewissen Eigenlebens hat, unser vergänglicher Kosmos, ist der Ort, in dem das nicht bewusst wahrnehmende Lebewesen seinen Platz finden darf.

Hier wird ihm die Möglichkeit gegeben, Aufmerksamkeit zu entwickeln um KAUSAL die Fettnäpfchen auf dem Weg durch den Alltag zu umgehen oder bewusst in ihnen hineinzutreten, um Erfahrungen auch auf der Seite der dualen Möglichkeiten zu sammeln - halt kleinere Umwege in Kauf nehmen.

Wir können uns hier entsprechend aufhalten, wie wir wollen und das aber immer mit der entsprechenden Konsequenz (Kausalität). Ob wir nun Gott oder Zombi spielen wollen - wir greifen zurück aus unserer eigenen authentischen Ahnenblibliothek, denn in ihr ist alles an Informationen gespeichert bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Reset von uns gehandhabt wird.

Was bedeutet das?

Wir handeln als Zombi oder als "Gott" auf selber Art und Weise - URPRUNGS-GETRENNT. Dazu müsste man wissen (wollen), was denn das Gegenteil bedeutet, das URSPRUNGSZENTRIERT wäre.

In der angesprochenen Hierarchie des Ordnungsprinzip (Bedeutung für 'Kosmos') läuft alles auf den Ursprung hinaus, der stets in jeder individuellen Anwesenheit vorhanden und dabei ist, jedoch ebenfalls abwesend von Materie existiert - bheda abheda Tattva = Existenz in allem und gleichzeitig getrennt von allem.

Je mehr wir uns diesem Jyoti - dem ursprünglichen ewigen Licht - bewusst integriert wissen und dementsprechend handeln, sind wir in der Lage, entsprechendes Licht wieder auszusenden, was sich durch unserem Gemüt, unseren Eigenschaften, unserem Charakter, unserem Handeln im Alltag niederschlägt und stets von der ewig anwesenden Hierarchie einschliesslich deren Ursprung REGISTRIERT und GELENKT wird.

Je bewusster uns dieser Fakt ist, je tiefer greifen wir ein in den Prozess, aus diesen, für uns geschaffenen/geschöpften vergänglichen Bereich wieder in die höhere Hierarchie zu gelangen, aus der wir einst mal kamen.

Na klar lass ich mir gern vorwerfen, dass das nur meine Sichtweise wäre. Dem darf ich entgegenkommend sagen, dass aus meiner Nahtod-Erfahrung ein Aufarbeitungsprozess generiert wurde, der im weiteren Verlauf über Realisationen empirisch/weltlichen und transzendentalen Wissens in diese Aufmerksamkeit gipfelt.

Das Licht, was wir aussenden, ist entscheidend wichtig, was kollektiv-vernetzt in unserem Umfeld, dem Weltgeschehen und unseren Wünschen passiert (kausal).
Ist es in Lust oder Liebe getränkt und wenn in Liebe, ist ein Hauch von transzendentaler Liebe mit 'beigemischt' oder ist es gar reine transzendentale Liebe?

Das entsprechende Licht reiner transzendentaler Liebe lässt uns sogleich zurückkehren - ohne Umwege - es ist die Abkürzung fernab von Umwegen. Der Preis ist unsere 'Aufmerksamkeit' und unsere 'Ernsthaftigkeit', ja 'Begeisterung', diesen Weg wieder gehen zu wollen.

Das Licht, was dem entgegengesetzt uns "ermöglicht", hier zu leben, ist aufgrund von Lust geprägt, was uns kettet an die Materie und uns immer wieder da anfangen lässt, wo wir im höchsten Bewusstheitszustand aufgehört haben. Das ist Ordnung im materiellen Kosmos. Keine Ungerechtigkeit - jeder bekommt seine Chance, ob er sie nutzt oder nicht.

Es liegt an uns, ein Bewusstsein zu kultivieren, in dem wir nicht selbstzweckhaftig/eigensinnig unser aussendendes Licht verschleudern, wenn wir die Abkürzung wissen. Schon der Wunsch nach gezielter Ursprungszentriertheit taucht unser Licht in ein göttliches. Dieses ist alldurchdringend und kann nicht mehr gebunden werden, von keiner Akasha, keinem Maha-Tattva, keinem Twin oder Spin via Schwarzlochverstrahlung, die St. Hawkings versucht zu erklären ...

Danke für Deine Aufmerksamkeit, bis hierhin gelesen zu haben...

LG

Hari Om Tat Sat
Mahananda das

Und hier in den Bergen der kleinen schönen Schweiz suchte ich Zuflucht die ersten Tagen nach meiner 'Flucht' aus dem wunderschönen und politisch-dekadenten Deutschland vor etwa 13 Jahren... Entschleunigung verbunden mit dem Anzapfen uns zur Verfügung stehender kinetischer Energie... Sorry, aber die Ostsee, so schön wie sie ist, erscheint dagegen total langweilig...

12.11.15 08:44

Letzte Einträge: Mein Buchtipp der Woche: DMT - DAS MOLEKÜL DES BEWUSSTSEINS

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